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Dienstag, 20. Februar 2018

Rebecca Hunt / Everland

EverlandLesen mit Tina

Klappentext
Rebecca Hunts zweiter Roman ist Abenteuergeschichte, spannender Thriller und psychologisches Drama in einem. Die Insel Everland wird von zwei Antarktisexpeditionen erforscht, zwischen denen hundert Jahre liegen. Doch die Einsamkeit, die harten Wetterbedingungen und die feindseligen Kräfte der Natur sind heute wie damals bestimmend, und bei beiden Expeditionen zeigt sich: Die Antarktis enhüllt den wahren Charakter der Menschen, die sich ihr aussetzen.

Autorenporträt
Rebecca Hunt wurde 1979 in Coventry geboren und hat am Central Saint Martin's College, einer bekannten Londoner Hochschule für Kunst und Design, studiert. Rebecca Hunt ist Malerin und lebt in London. Ihr erster Roman „Mr. Chartwell“ stand auf der Longlist des Guardian First Book Award und auf der Shortlist des Galaxy National Book Award, ihr zweiter Roman „Everland“ kam auf die Shortlist des Encore Award 2014.

Von der Autorin ist dies mein erstes Buch. Der Klappentext klingt ja recht vielversprechend.

Tina und ich beginnen mit dem Buch am kommenden Donnerstag, 22.02.18, zu lesen. Bis dahin werde ich ein paar Seiten probelesen.


Buchbesprechung
Samstag, 24.02.2018

Leider musste ich das Buch nach einhundert Seiten wieder abbrechen. Inhaltlich hat mich der Roman gelangweilt, vom Schreibkonzept her fand ich ihn wegen der temporären Unterschiede anstrengend zu lesen, da sich die Handlung in der Vergangenheit 1913, im Wechsel mit der Gegenwart 2012 abspielt. Das Kapitel beginnt im April 1913, das nächste Kapitel März 1913. Man musste sich hier einen Monat rückwärts denken; das nächste behandelt das Kapitel November 2012. Drei verschiedene Zeitsprünge, und diese Wechsel setzen sich durch das gesamte Buch fort. Und das Schlimmste; ich konnte mit den Figuren definitiv nicht warm werden. Ich konnte keine innere Beziehung zu ihnen aufbauen. Leider hat sich der Klappentext auf diesen einhundert Seiten für mich nicht erfüllt. 

Dadurch, dass ich mich das ganze letzte Wochenende mit Dickens durch die mangelhafte Übersetzung gequält hatte, möchte ich nicht ein weiteres Wochenende mit einem Buch verbringen, das mir wenig Freude schenkt. 

Ich möchte nun niemanden das Buch absprechen. Wir besitzen alle einen unterschiedlichen Lesecharakter. Es muss jeder für sich selbst herausfinden, ob das Buch den eigenen Ansprüchen genügen wird. Wer sich von dem Klappentext angesprochen fühlt, der sollte dem Buch eine Chance geben. 

Nun bin ich gespannt, welche Erfahrung Tina mit dem Buch machen wird. 



Weitere Informationen zu dem Buch

Ich möchte mich recht herzlich bei Luchterhand Verlag für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar recht herzlich bedanken.

Und hier geht es auf die Verlagsseite von Luchterhand.

·         Gebundene Ausgabe: 416 Seiten, 22,- €
·         Verlag: Luchterhand Literaturverlag (13. Juni 2017)
·         Sprache: Deutsch
·         ISBN-10: 3630874630

Dienstag, 13. Februar 2018

Charles Dickens / Klein Dorrit, 2.Teil


Endlich setze ich jetzt den Roman von Dickens mit dem zweiten Teil fort. Ich bin richtig neugierig, wie es weitergehen wird. 

Klappentext
Nachdem Anwalt Arthur Clennam der Familie von Klein Dorrit aus der Misere geholfen hat, wird er Opfer betrügerischer Spekulationen und landet nun selber im Schuldenturm. Dort trifft ihn Klein Dorrit wieder. Gemeinsam beginnt das Paar ein neues Leben …

Autorenporträt
Dickens als Journalist und Schriftsteller:1831 arbeitete Dickens für die Zeitung True Sun, wurde aber bald zur Mitredaktion des Parlamentsspiegels herangezogen und wurde schließlich Journalist bei der Zeitung Morning Chronicle. 1836–37 erschienen in monatlichen Heften die Pickwick Papers, durch die Dickens Bekanntheit als Schriftsteller erlangte. Seine folgenden ersten Romane entstanden ebenfalls als Fortsetzungsgeschichten in Zeitungen. Oft schrieb er an mehreren gleichzeitig. Dickens entwickelte in diesem Werk eine ursprüngliche Erzählkraft, die in sich selbst und dem reichen Volksleben, besonders der unteren Klassen, ihre Quelle und ihr Muster fand. Dickens wollte nicht nur den literarischen Erfolg, sondern auch das Gewissen seiner Zeit wachrütteln und den Weg für soziale Reformen ebnen. Die Schärfe der Anschauung, gepaart mit Humor, schafft die typische Dickens’sche Atmosphäre.1838 erschien Oliver Twist erstmals. Dickens wurde Herausgeber der großen liberalen Tageszeitung Daily News wie auch der Zeitschrift Household Words. Auch gehörte er dem renommierten, vor allem Künstlern offenstehenden Garrick Club an. Mittlerweile waren Dickens‘ Werke auch in den nordamerikanischen Ländern sehr erfolgreich geworden. 1842 trat Dickens in den USA und Kanada als Vorleser seiner eigenen Werke auf; der Andrang war sehr groß. Als Dickens es jedoch wagte, die Idee eines internationalen Urheberrechtes aufzuwerfen (zahlreiche amerikanische Zeitungen hatten seine Geschichten gedruckt, ohne ihn zu fragen oder zu beteiligen), trat er eine Welle der Entrüstung los. Dickens selber war von Amerika enttäuscht, da er eine offene, republikanische und tolerante Gesellschaft im Gegensatz zur englischen Aristokratie erwartet hatte und stattdessen auch hier auf Standesunterschiede, Klassendenken und Sklaverei stieß.1843 veröffentlichte Dickens A Christmas Carol in Prose, deutscher Titel meist Eine Weihnachtsgeschichte, in der eine phantastische Handlung mit einem moralischen Zweck verknüpft wird. Ähnliche Dickens-Geschichten sind: Chimes (1844), Das Heimchen am Herde (1845) und Battle of Life (1845). 1852 machte er mit einem Artikel in Household Words das neu gegründete Kinderkrankenhaus Great Ormond Street Hospital weit herum bekannt. Im selben Jahr gab er am 27. Dezember in Birmingham seine erste Lesung in England, das Publikum waren Industriearbeiter der englischen Midlands. Seit diesem Auftritt gehörten Auszüge aus A Christmas Carol zu Dickens’ festem Leseprogramm. 1856 erlaubten ihm seine Einkünfte, den Landsitz Gad’s Hill Place in Rochester zu erwerben. 1858, nach der Trennung von seiner Frau, machte er seine erste Lesereise durch England.Am 9. Juni 1865 überstand Dickens auf dem Rückweg von Paris den schweren Eisenbahnunfall von Staplehurst, Kent zwar körperlich unversehrt, wurde von dem Ereignis aber für den Rest seines Lebens im Geiste verfolgt. Unmittelbar nach diesem Vorfall kletterte Dickens, nachdem er erste Hilfe geleistet hatte, zurück in den Waggon, um sein Manuskript Our Mutual Friend zu retten. Ein Versuch, den Unfall zu verarbeiten, stellt die Gruselgeschichte The Signal-Man dar. Dort erlebt die Hauptperson die Vision eines Eisenbahnunfalls, der allerdings auf dem Eisenbahnunfall im Clayton-Tunnel von 1861 basiert, bei dem 23 Menschen getötet und 176 verwundet wurden. Dickens war auf dieser Reise mit seiner Geliebten Ellen Ternan und deren Mutter unterwegs. Wäre dieser Umstand an die Öffentlichkeit gedrungen, hätte er einen Skandal ausgelöst. Dickens erreichte es aber, bei der Untersuchung des Unfalls nicht aussagen zu müssen.Ende 1867 reiste er, bereits gesundheitlich angeschlagen und daher erst nach einigem Zögern, nochmals für ein halbes Jahr zu einer Lesereise nach Amerika. 1869 machte er eine letzte Lesereise durch Großbritannien, auf der er während einer Lesung einen Schlaganfall erlitt. Die Reise wurde daraufhin abgebrochen. Einigermaßen wiederhergestellt, holte er zwölf ausgefallene Termine von Januar bis März 1870 nach. Am 2. Mai 1870 trat er das letzte Mal in der Öffentlichkeit auf.Am 9. Juni 1870 starb Charles Dickens auf seinem Landsitz an einem zweiten Schlaganfall. Er wurde am 14. Juni in der Westminster Abbey beigesetzt, gegen seinen ausdrücklichen Wunsch. Er hatte sich ein möglichst unaufwendiges Begräbnis gewünscht.Ihm zu Ehren tragen die Dickens Rocks, zwei Rifffelsen vor der Westküste der Antarktischen Halbinsel, seinen Namen. Weitere Objekte in der Umgebung dieser Felsen sind nach Figuren aus seinem Fortsetzungsroman The Pickwick Papers benannt.Dickens ist einer der meistgelesenen Schriftsteller der englischen Literatur. Bereits zwischen 1857 und 1892 verkaufte allein die Verlagshandlung Chapman & Hall (London) 700.000 Exemplare seiner Werke. Dickens, der als geschäftstüchtig galt, hinterließ bei seinem Tod ein beträchtliches Vermögen, das auch aus Immobilienbesitz bestand.
(Quelle: Jazzybee-Verlag) 

Weitere Informationen zu dem Buch
  • Taschenbuch: 410 Seiten, 12,99 €
  • Verlag: Jazzybee Verlag (27. Januar 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3849699382

Hier geht es auf die Verlagsseite von Jazzybee.

Dienstag, 6. Februar 2018

Lilli Beck / Glück und Glas

Glück und Glas: RomanKlappentext
Glück und Glas, wie leicht bricht das?Am 7. Mai 1945 werden Marion und 
Hannelore in der Frauenklinik in der Münchner Maistraße geboren. Obwohl sie aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen stammen, wachsen sie wie Schwestern auf und sind unzertrennlich. Doch als Marion sich an ihrem zweiundzwanzigsten Geburtstag verliebt, zerbricht ihre Freundschaft. Während der Kalte Krieg immer mehr eskaliert, die Studenten auf die Straße gehen und die ersten Kommunen entstehen, trennen sich ihre Wege endgültig. Die widerspenstige Marion wird Fotomodel, hat großen Erfolg im Beruf, aber kein Glück in der Liebe. Hannelore studiert Jura, um Anwältin zu werden, doch das Leben hat andere Pläne mit ihr. Jahrzehnte später, am 7. Mai 2015, wollen sie ihren siebzigsten Geburtstag zusammen feiern – doch kann die Zeit alle Wunden heilen?

Autorenporträt
Lilli Beck wurde 1950 in Weiden/Oberpfalz geboren und lebt seit vielen Jahren in München. Nach der Schulzeit begann sie eine Ausbildung zur Großhandelskauffrau. 1968 zog sie nach München, wo sie von einer Modelagentin in der damaligen In-Disko Blow up entdeckt wurde. Das war der Beginn eines Lebens wie aus einem Hollywood-Film. Sie arbeitete zehn Jahre lang für Zeitschriften wie Brigitte, Burda-Moden und TWEN. Sie war Pirelli-Kühlerfigur und Covergirl auf der LP Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz von Marius Müller-Westernhagen.
Ich habe gestern Abend ein paar Seiten probegelesen. Das Buch hat mir gefallen, es hat meine Neugier noch weiter geweckt, aber ob das so bleibt? Das werde ich sehen. Ein Buch, das zwar literarisch in einer recht einfachen Sprache geschrieben ist, was erlebte Geschichte gepaart mit der Gegenwart betrifft, aber trotzdem spannend. Die Schrecken des Krieges und das Danach ... Nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland, Mai 1945,  und wie es ist, zu überleben, bevor das Wirtschaftswunder in den 50er Jahren ausgebrochen ist, von dem alle einen Nutzen hatten.

Den Buchtitel finde ich arg trivial. Das Buchcover finde ich schön. 


Weitere Informationen zu dem Buch

·         Taschenbuch: 512 Seiten
·         Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (18. September 2017)
·         Sprache: Deutsch
·         ISBN-10: 373410470X

Und hier geht es auf die Verlagsseite von Blanvalet.



Montag, 29. Januar 2018

Kent Haruf / Unsere Seelen bei Nacht


Unsere Seelen bei NachtKlappentext
Holt, eine Kleinstadt in Colorado. Eines Tages klingelt Addie, eine Witwe von 70 Jahren, bei ihrem Nachbarn Louis, der seit dem Tod seiner Frau ebenfalls allein lebt. Sie macht ihm einen ungewöhnlichen Vorschlag: Ob er nicht ab und zu bei ihr übernachten möchte? Louis lässt sich darauf ein. Und so liegen sie Nacht für Nacht nebeneinander und erzählen sich ihre Leben. Doch ihre Beziehung weckt in dem Städtchen Argwohn und Missgunst.

Autorenporträt
Kent Haruf (1943–2014) war ein amerikanischer Schriftsteller. Alle seine sechs Romane spielen in der fiktiven Kleinstadt Holt im US-Bundesstaat Colorado. Er wurde unter anderem mit dem Whiting Foundation Writers’ Award, dem Wallace Stegner Award und dem Mountains & Plains Booksellers Award (für ›Lied der Weite‹) ausgezeichnet. Sein letzter Roman ›Unsere Seelen bei Nacht‹ wurde zum Bestseller und mit Jane Fonda und Robert Redford in den Hauptrollen verfilmt.

 Auszeichnungen

·      ›Wallace Stegner Award‹ , 2012
·      ›Mountains & Plains Booksellers Award‹ , 2000
·      ›Whiting Award for Fiction‹ , 1986



Weitere Informationen zu dem Buch

Hardcover Leinen 
208 Seiten 
erschienen am 22. März 2017 

978-3-257-06986-0 
€ (D) 20.00 / sFr 27.00* / € (A) 20.60 
* unverb. Preisempfehlung 

Dieses Buch kam durch Tina zu mir. Sie hat es mir zu Weihnachten geschenkt.

Es liest sich gut, spannende Beziehungsthemen. Ich befinde mich gerade auf der Seite 74. 



Donnerstag, 25. Januar 2018

Markus Zusak / Der Joker

Der JokerLesen mit Tina

Und wieder ist es soweit. Tina und ich lesen zum Monatsende gemeinsam ein Buch. Dieses Mal war ich mit dem Aussuchen unserer gemeinsamen Lektüre dran. Ich habe mich für das Buch von Markus Zusak Der Joker, s. u. entschieden. Wir haben beide vom selben Autor Die Bücherdiebin gelesen. Einhellige Meinung: Super Buch.


Klappentext
Deutscher Jugendliteraturpreis 2007In Eds Briefkasten liegt – eine Spielkarte. Ein Karo-Ass. Darauf stehen drei Adressen. Die Neugier treibt ihn hin zu diesen Orten, doch was er dort sieht, bestürzt ihn zutiefst: drei unerträglich schwere Schicksale, Menschen, die sich nicht selbst aus ihrem Elend befreien können. Etwas in Ed schreit: »Du musst handeln! Tu endlich was!« Dreimal fasst er sich ein Herz, dreimal verändert er Leben. Da flattert ihm die nächste Karte ins Haus. Wieder und wieder ergreift Ed die Initiative – doch wer ihn auf diese eigenartige Mission geschickt hat, ist ihm völlig schleierhaft.
Eine Geschichte über Zivilcourage, ungeheuer spannend und mit viel Situationskomik erzählt.


Autorenporträt
Markus Zusak wurde 1975 geboren. Zu den mittlerweile fünf veröffentlichten Romanen des Autors gehören »Der Joker« und der weltweite Bestseller »Die Bücherdiebin«, der in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurde. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Sydney.
Tina ist mit dem Buch schon durch, ich habe gerade mal 100 Seiten geschafft. Doch nun fühle ich mich durch Tinas Lesetempo total angespornt, und habe auf dem Weg zu meiner Dienststelle und zurück fünfzig Seiten geschafft, dass ich heute Abend sicherlich auf die 200 Seiten kommen werde. Das ist das Schöne an uns beiden, wir putschen uns immer gegenseitig auf …

Kurz etwas zu den ersten Leseerfahrungen:
Uns gefällt beiden das Buch. Ich musste mich allerdings erst mal an diesen Schreibstil und die Figuren gewöhnen, die auf mich einen schrägen Anklang haben. Immer wieder habe ich den Joker mit der Bücherdiebin verglichen. Ich glaube, dass man das nicht darf, sonst wird man dem Buch und dem Autor nicht gerecht werden. Denn anfangs hat mir die Bücherdiebin besser gefallen, doch mittlerweile habe ich auch am Joker Geschmack gefunden.

Das Buch ist ein Jugendbuch und es liest sich leicht, auch, weil es in großen Buchstaben gedruckt ist.


Weitere Informationen zu dem Buch

·         Taschenbuch: 448 Seiten, 8,99 €
·         Verlag: cbj (10. November 2014)
·         ISBN-10: 3570402975
·         Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

Und hier geht es auf die Verlagsseite von cbj.




Sonntag, 21. Januar 2018

Benedict Wells / Fast genial

Klappentext
»Ich hab das Gefühl, ich muss meinen Vater nur einmal anschauen, nur einmal kurz mit ihm sprechen, und schon wird sich mein ganzes Leben verändern.« Die unglaubliche, aber wahre Geschichte über einen mittellosen Jungen aus dem Trailerpark, der eines Tages erfährt, dass sein ihm unbekannter Vater ein Genie ist. Gemeinsam mit seinen Freunden macht er sich in einem alten Chevy auf die Suche nach ihm. Eine Reise quer durch die USA – das Abenteuer seines Lebens.


Autorenporträt
Benedict Wells wurde 1984 in München geboren. Im Alter von sechs Jahren begann seine Reise durch drei bayerische Internate. Nach dem Abitur 2003 zog er nach Berlin. Dort entschied er sich gegen ein Studium und widmete sich dem Schreiben. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Nebenjobs. Sein vielbeachtetes Debüt ›Becks letzter Sommer‹ erschien 2008, wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und 2015 fürs Kino verfilmt. Wie bereits sein dritter Roman ›Fast genial‹ steht auch sein soeben erschienener Roman ›Vom Ende der Einsamkeit‹ auf den Bestsellerlisten. Wells wurde dafür mit dem European Union Prize for Literature (EUPL) 2016 ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.

Ich habe am Donnerstag Abend mit diesem Buch begonnen, und mir gefällt es super gut ... Es könnte durchaus sein, dass ich es heute Abend noch beenden werde.

Von Benedict Wells habe ich auch ein Leseprojekt laufen, weil mir seine Bücher sosehr zugesagt haben. Wenn ich richtig recherchiert habe, dann dürfte der vorliegenden Band der letzte sein, den es von dem jungen Autor zu lesen gibt. 
Dann heißt das für mich warten, bis Wells sein nächstes Buch geschrieben hat. Er ist sehr jung, und ich bin sicher, er wird noch reichlich Gelegenheiten haben, seinen nächsten Stoff zu finden.

Ich habe Benedict Wells persönlich auf der Buchmesse 2016 kennengelernt. Es gibt auch ein gemeinsames Foto von uns, das ich in meinem dortigen Bericht, siehe Label rechts, gepostet habe. Ein recht sympathischer Autor, den ich als sehr sensibel wahrgenommen habe.

Weitere Informationen zu dem Buch

Auszeichnungen
·      ›Literaturpreis der Europäischen Union‹ Deutschland an Benedict Wells für Vom Ende der Einsamkeit , 2016
·      ›Lieblingsbuch der Unabhängigen‹ anlässlich der Woche unabhängiger Buchhandlungen (WUB) in Deutschland für Vom Ende der Einsamkeit , 2016
·      ›DER LESERPREIS‹  Bronze-Auszeichnung bei Lovelybooks.de für Vom Ende der Einsamkeit , 2016
·      ›Buchpreis Familienroman‹ der Stiftung Ravensburger Verlag für Vom Ende der Einsamkeit , 2016
·      ›Bronze‹-Auszeichnung in der Kategorie ›Buch des Jahres‹ für Vom Ende der Einsamkeit, gewählt von den Buchmarkt-Lesern , 2016
·      ›Bronze‹-Auszeichnung in der Kategorie ›Autor des Jahres‹, gewählt von den Buchmarkt-Lesern , 2016
·      ›Bayerischer Kunstförderpreis‹ in der Sparte Literatur u. a. an Benedict Wells für seinen Debütroman Becks letzter Sommer , 2009


Verfilmungen

·      Becks letzter Sommer, Frieder Wittich


Und hier geht es auf die Verlagsseite von Diogenes.

________________________________
·         Taschenbuch: 336 Seiten
·         Verlag: Diogenes; Auflage: 9 (23. April 2013)
·         Sprache: Deutsch
·         ISBN-10: 3257241984










Samstag, 13. Januar 2018

Bernhard Schlink / Olga

Olga
Es wird wieder Zeit! Ich lese erneut mit ... Im Rahmen einer Leserunde auf Watchareadin ist nun das Buch von Bernhard Schlink dran. Ich freue mich, dass die Leserunde auf das Wochenende fällt, da ich unter der Woche nach der Arbeit zu müde bin, um die Gedanken noch schriftlich festzuhalten und mit anderen LesekollegInnen diskutieren. Ich werde später meine Rezension mit dem Forum verlinken. Dabei sind wieder Tina und Sabine.

Klappentext 
Die Geschichte der Liebe zwischen einer Frau, die gegen die Vorurteile ihrer Zeit kämpft, und einem Mann, der sich mit afrikanischen und arktischen Eskapaden an die Träume seiner Zeit von Größe und Macht verliert. Erst im Scheitern wird er mit der Realität konfrontiert – wie viele seines Volks und seiner Zeit. Die Frau bleibt ihm ihr Leben lang verbunden, in Gedanken, Briefen und einem großen Aufbegehren.


Autorenporträt
Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Der 1995 erschienene Roman ›Der Vorleser‹, 2009 von Stephen Daldry unter dem Titel ›The Reader‹ verfilmt, in über 50 Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, begründete seinen schriftstellerischen Weltruhm.

Auszeichnungen
  •  ›Bundesverdienstkreuz 1. Klasse‹ für ›Der Vorleser‹ , 2003
  •  ›Preis des German-British Forum‹ für sein Gesamtwerk , 2002
  •  Finnischer Literaturpreis ›Eeva Joenpelto-Preis‹ der Gemeinde Lohja , 2001
  •  Ernennung zum ›Chevalier dans l’Ordre de la Légion d’Honneur‹ , 2001
  •  ›Evangelischer Buchpreis‹ des Deutschen Verbandes Evangelischer Büchereien für ›Der Vorleser‹ , 2000
  •  ›Ehrengabe‹ der Heinrich-Heine-Gesellschaft in Düsseldorf , 2000
  •  Sonderkulturpreis der japanischen Tageszeitung ›Mainichi Shinbun‹, der jedes Jahr an einen japanischen Buchbestseller vergeben wird für ›Der Vorleser‹ , 2000
  •  Erstmals verliehener Literaturpreis der Tageszeitung ›Die Welt‹ für sein literarisches Schaffen , 1999
  •  ›Hans-Fallada-Preis‹ der Stadt Neumünster für ›Der Vorleser‹ , 1997
  •  ›Grinzane-Cavour-Preis‹ (Italien) für ›Der Vorleser‹ , 1997
  •  ›Prix Laure Bataillon‹ (Frankreich) für ›Der Vorleser‹ (Auszeichnung für den Autor sowie für den Übersetzer Bernard Lortholary) , 1997
  •  ›Deutscher Krimi-Preis‹ des Bochumer Krimi Archivs für ›Selbs Betrug‹ , 1993
  •  Autorenpreis deutschsprachige Kriminalliteratur ›Der Glauser‹ für ›Die gordische Schleife‹ , 1989

Verfilmungen
     ·     Das Wochenende, Nina Grosse, 2011
·      Der Vorleser, Stephen Daldry, 2009
·      Der Andere, Richard Eyre, 2008
·      Der Tod kam als Freund, Nico Hoffmann, 1991
»Bernhard Schlink gehört zu den größten Begabungen der deutschen Gegenwartsliteratur. Er ist ein einfühlsamer, scharf beobachtender und überaus intelligenter Erzähler. Seine Prosa ist klar, präzise und von schöner Eleganz.«
Michael Kluger / Frankfurter Neue Presse aus der Diogenes Website.


Weitere Informationen zu dem Buch

·         Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
·         Verlag: Diogenes; Auflage: 1 (12. Januar 2018)
·         Sprache: Deutsch
·         ISBN-10: 3257070152



Montag, 1. Januar 2018

Charles Dickens / Klein Dorrit

Klein Dorrit Band 1
Band 1. Die Armut

Klappentext
Band 1 des vielleicht schönsten Romans von Charles Dickens: Klein Dorrit lebt mit ihrer Familie im Schuldgefängnis. Anders als ihre Geschwister beklagt das Mädchen sein Schicksal nicht, sondern hilft der Familie mit Näharbeiten über die Runden. Dabei macht sie die Bekanntschaft mit dem gutherzigen Arthur Clennam, der ein unbeanspruchtes Erbe der Familie entdeckt. Doch ruinöse Geschäfte eines Unternehmers treiben sowohl die Dorrits als auch Arthur zurück in die Armut …

Autorenporträt
Charles Dickens (1812-1870) wuchs selbst in ärmlichen Verhältnissen in Portsmouth und London auf. Bereits mit zehn Jahren musste er die Schule abbrechen um als Hilfsarbeiter den Lebensunterhalt der Familie zu bestreiten. Diese Erfahrungen haben Dickens' Werke maßgeblich beeinflusst: er hat die Sorgen und Nöte der kleinen Leute in die Literatur eingeführt und harsche Kritik an den sozialen Missständen seiner Zeit geübt und kann so als Begründer des sozialen Romans bezeichnet werden.
Es wird endlich mal wieder Zeit für einen Dickens. Eigentlich ist für mich der Monat Dezember der Dickens-Monat, aber es hat einfach von der Zeit her nicht gepasst, weswegen ich nun die zweibändige Ausgabe in den Januar verfrachtet habe.

Klein Dorrit ist das einzige Buch, das ich ins Deutsche übersetzt, noch nicht gelesen habe. Dickens hat mehr Bücher geschrieben, als die paar, die man bei uns hierzulande in den Buchläden bekommen kann. Schade, dass die Verlage nur so eine kleine Auswahl treffen.

Die vorliegende Ausgabe finde ich recht originell, auch, weil sie illustriert ist. Ich bin mal gespannt, wie das Buch geschrieben bzw. übersetzt ist, aber Dickens bleibt auch in diesem Band seinen Themen treu. Es geht wieder um Armut im viktorianischen Zeitalter, unter der Herrschaft von der Königin Victoria, das geprägt ist von Armut, Kälte und Unmenschlichkeit, aber um Aufstieg bei den reichen Leuten. Die Diskrepanz zwischen Arm und Reich scheint auch hier sehr groß zu sein. Diese Schwarz-Weiß-Facette, auch von Gut und Böse, dafür ist Dickens bekannt. Hierbei ist man als LeserIn gefordert, die Charaktere während des Lesens stärker zu differenzieren.

Weitere Informationen zu dem Buch

·         Taschenbuch: 442 Seiten, 12,99 €
·         Verlag: Jazzybee Verlag (27,. Januar 2015)
·         Sprache: Deutsch
·         ISBN-10: 3849699994



Donnerstag, 28. Dezember 2017

Daniel Kehlmann / Tyll

TyllLesen mit Tina und Sabine


Klappentext
"Tyll", der neue Roman des Erfolgsautors Daniel Kehlmann – er veröffentlichte u.a. "Die Vermessung der Welt", "Ruhm", "F" und "Du hättest gehen sollen" –, ist die Neuerfindung einer legendären Figur: ein großer Roman über die Macht der Kunst und die Verwüstungen des Krieges, über eine aus den Fugen geratene Welt.
Tyll Ulenspiegel - Vagant, Schausteller und Provokateur - wird zu Beginn des 17. Jahrhunderts als Müllerssohn in einem kleinen Dorf geboren. Sein Vater, ein Magier und Welterforscher, gerät schon bald mit der Kirche in Konflikt. Tyll muss fliehen, die Bäckerstochter Nele begleitet ihn. Auf seinen Wegen durch das von den Religionskriegen verheerte Land begegnen sie vielen kleinen Leuten und einigen der sogenannten Großen: dem jungen Gelehrten und Schriftsteller Martin von Wolkenstein, der für sein Leben gern den Krieg kennenlernen möchte, dem melancholischen Henker Tilman und Pirmin, dem Jongleur, dem sprechenden Esel Origenes, dem exilierten Königspaar Elisabeth und Friedrich von Böhmen, deren Ungeschick den Krieg einst ausgelöst hat, dem Arzt Paul Fleming, der den absonderlichen Plan verfolgt, Gedichte auf Deutsch zu schreiben, und nicht zuletzt dem fanatischen Jesuiten Tesimond und dem Weltweisen Athanasius Kircher, dessen größtes Geheimnis darin besteht, dass er seine aufsehenerregenden Versuchsergebnisse erschwindelt und erfunden hat. Ihre Schicksale verbinden sich zu einem Zeitgewebe, zum Epos vom Dreißigjährigen Krieg. Und um wen sollte es sich entfalten, wenn nicht um Tyll, jenen rätselhaften Gaukler, der eines Tages beschlossen hat, niemals zu sterben.

Autorenporträt
Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, wurde für sein Werk unter anderem mit dem Candide-Preis, dem WELT-Literaturpreis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis und dem Thomas-Mann-Preis ausgezeichnet. Sein Roman Die Vermessung der Welt ist zu einem der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit geworden. Zur Zeit unterrichtet er an der New York University und ist Fellow am Cullman Center for Writers and Scholars der New York Public Library.Das Buch ist toll, habe bereits120 Seiten regelrecht verschlungen. Ich bin sehr neugierig zu erfahren, wie es weitergehen wird.Dies ist nun mein zweites Buch von Daniel Kehlmann. Die Vermessung der Welt hatte mir auch sehr gut gefallen.
Auf der Buchmesse 2017 waren Tina und ich an der Gesprächsrunde dabei, als Kehlmann über sein neustes Buch, ein Historischer Roman, gesprochen hat. Ich werde mir später meine Stichpunkte erneut hervorholen, und mit dem Inhalt vergleichen.

Und dies ist mein zweites Buch von Kehlmann. Die Vermessung der Welt fand ich auch sehr gut. 

Weitere Informationen zu dem Buch

·         Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
·         Verlag: Rowohlt; Auflage: 5 (9. Oktober 2017)
·         Sprache: Deutsch
·         ISBN-10: 3498035673


Samstag, 23. Dezember 2017

John Fante / Der Weg nach Los Angeles

Der Weg nach Los AngelesKlappentext
Anfang der dreißiger Jahre, ein Vorort von Los Angeles: Nach dem Tod seines Vaters muss sich der 18-jährige Arturo Bandini in einer heruntergekommenen Fischfabrik sein Brot verdienen. Doch er hat den Alltag und den endlosen Kleinkrieg zu Hause satt. Er liest Schopenhauer und Nietzsche und träumt von Höherem: Er möchte Schriftsteller werden. Und dafür muss er nach Los Angeles gelangen. Schnell schließt der Leser diesen arroganten, bös-witzigen und doch so sehnsuchtsvollen jungen Mann in sein Herz. Und träumt seinen großen Traum mit ihm. Der Roman erschien nicht mehr zu Fantes Lebzeiten, zu provokant waren Thema und Sprache für das Amerika der dreißiger Jahre. Erst 1985 wurde er veröffentlicht, bei Blumenbar nun erstmals in gebührender Übersetzung. 

Autorenporträt
John Fante, geb. 1909 in Denver als Sohn italienischer Einwanderer, zog als Mittzwanziger nach L.A. In einer Stadt, die aus Filmträumen bestand, war er mehr als fehl am Platz, und so entstand sein unnachahmlicher Stil aus innerer Zerrissenheit, Großmut und erlösenden Rachegelüsten. Sein erster Roman „Warte auf den Frühling, Bandini“ wurde 1938 veröffentlicht, im Jahr darauf folgte „Warten auf Wunder“. Er starb 1983 an einer Folge seiner Diabetes-Erkrankung. Posthum verlieh man ihm den PEN Award für sein Lebenswerk.
Es ist wieder Zeit für eine Leserunde mit John Fante, von dem wir schon das Buch 1933 gemeinsam in dem Bücherforum auf Watchareadin gelesen haben.

Am Ende des Buches werde ich die Leserunde mit meinem Blog verlinken.


Weitere Informationen zu dem Buch

·         Gebundene Ausgabe: 268 Seiten
·         Verlag: Blumenbar; Auflage: 1 (4. Dezember 2017)
·         Sprache: Deutsch, 20,00 €
·         ISBN-10: 3351050453